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Gemeinde St. Koloman

Bürgermeisterbrief

01.06.2005

Wie bereits einmal angekündigt, findet am Sonntag, dem 3. Juli 2005 (Ersatztermin 10. Juli) das „1. St. Kolomaner Seifenkistenrennen“ statt. Diese Aktion wird im Rahmen der Aktivitäten „Generationendorf“ abgewickelt.

 

Ausschreibung zum  1. St. Kolomaner Seifenkistenrennen am Sonntag, 3. Juli 2005

 

Strecke:  Dorfstraße bzw. Dorfplatz St. Koloman

Rennleitung: Gemeinderat Sebastian Jäger, GV Günter Weiß

Teilnehmer:  Jedermann/frau ab 4 Jahren

Klasseneinteilung:

Tretfahrzeuge (z.B. Kindertraktor, Dreiradler, usw.) auf der Kinderstrecke, zwei Klassen 4 – 6 Jahre, 7 – 9 Jahre

Seifenkisten, drei Klassen 10 – 17 Jahre; ab 18 Jahre; eigene Vereinswertung (3 Teilnehmer eines Vereins bilden eine Vereinsmannschaft)

Anmeldung Ab sofort bei der Raiffeisenbank St. Koloman oder beim Lagerhaus St. Koloman

Nenngeld unter 10 Jahre Frei; 10 – 17 Jahre € 5 .—, ab 18 Jahre € 10.--

Fahrzeuge Die Fahrzeuge müssen mindestens 3 Räder haben ( keine Fahrräder ); notwendig sind eine funktionierende Lenkung und Bremsen die auf die Räder wirken. Die Fahrzeuge müssen transportierbar sein, um für den 2. Durchgang wieder an den Start gebracht werden zu können. Mindestbreite: 50 cm, Maximale Breite: 100 cm; die Fahrzeuge dürfen nur durch eigene Kraft /  Gewicht in Bewegung gesetzt werden ( keine Antriebshilfe ).

Versicherung: Der Veranstalter schließt eine eigene Versicherung ab. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Für alle entstehenden Schäden trägt der Verursacher die Verantwortung.

Bekleidung Vorgeschrieben ist ein Schutzhelm ( Schalenhelm ), Festes Schuhwerk, Handschuhe und lange Arm - Beinkleidung sind ratsam.

Technische Abnahme Die Abnahme der Fahrzeuge erfolgt vor Startbeginn ab 10 Uhr vor der FF Zeugstätte St. Koloman. Nach positiver Abnahme erfolgt die Startnummernausgabe.

Fahrregeln Auf ein Startzeichen setzt sich das Fahrzeug nur durch eigene Kraft in Bewegung ( ausgenommen Tretklasse ). Ein Anschieben der Fahrzeuge ist nicht gestattet. Sollte der Lauf durch Behinderungen auf der Strecke oder techn. Probleme am Fahrzeug unterbrochen werden darf noch einmal gestartet werden.

Rennstrecke Tretklasse: Dorfplatz bis Lagerhaus St. Koloman Seifenkiste: Bereich der Zeugstätte bis Lagerhaus entlang der Strecke sind einige Kurven zu bewältigen.

Wertung / Preise

 Es werden 2 Durchgänge absolviert, die beiden Zeiten werden addiert und die schnellste Zeit gewinnt. Bei gleicher Zeit entscheidet die schnellste Einzelfahrt. Die Zeitnehmung erfolgt elektronisch.

Alkohol Teilnehmer die unter erheblichen Alkoholeinfluss stehen werden vom Rennen ausgeschlossen.

Am Sonntag, 19. Juni steht nach der Prozession (3. Prangtag) ein Muster einer Seifenkiste zur Besichtigung vor

dem Gemeindezentrum.

Die Gesamtorganisation und Bewirtung während der gesamten Veranstaltung wird durch die ÖVP St. Koloman durchgeführt.

Im Internet gibt es eine ganze Reihe von wertvollen Informationen zum Thema „Seifenkisten“ bis hin zu Anleitungen, wie man eine Seifenkiste baut. Hier die Adressen:

Amtliche Mitteilung . Postentgelt bar bezahlt

http://www.berner-seifenkisten.ch/

Hompage des Berner Seifenkistenrennens. Viele Fotos.

http://home.t-online.de/home/events4u/fakten.htm

Super Page, mit Seifenkistenmarkt, Bauplänen, Bildern und vielen Bautipps!

http://www.in-wehrheim-ist-was-los.de/

Infos zu einem anderen Rennen, Checkliste und eine Bauanleitung.

http://bauplan.bau-markt.de/bauplan/feiertage/vatertag.htm

Sechs verschiedene Baupläne, zwei davon in Englisch.

http://www.hs-kufstein1.tsn.at/aktiv/projekte/seifenkiste/bauanleitung.htm

Anleitung für eine Seifenkiste mit vielen Zeichnungen

http://www.selbst.de/fstart.php4?inhaltURL=http://www.selbst.de/2archiv/ausgaben/1998_08/tretmobil.php 4

Anleitung für ein Tretmobil

http://www.seifenkisten-forum.de/index.html

Das Ideen-Portal für Seifenkisten-Fans- Idee für Idee ein Schritt Richtung Ziellinie

http://www.steiner.org/seife/seifenkiste/

Bilder zu diversen Rennen

 

Musikkapelle beim Blasmusikfest vom 3. – 5. Juni in Wien

Unsere Musikkapelle vertritt gemeinsam mit den Kapellen aus Kuchl und Oberalm das Bundesland Salzburg beim 26. Österreichischen Blasmusikfest am kommenden Wochenende in Wien. Am Freitag, 3. Juni nimmt unsere Kapelle an der Marschmusikwertung teil, die ab 14.00 Uhr am Platz vor dem Schloss Schönbrunn stattfindet. Am Samstag, 4. Juni spielt unsere Kapelle ab 10.30 Uhr ein Konzert auf dem Schüttauplatz im 22. Bezirk. Um 15.00 Uhr beginnt ein Festzug aller Musikkapellen (1.800 Musiker!) vom Heldenplatz über die Ringstraße zum Rathausplatz, wo dann ein Abschlusskonzert aller Musikkapellen stattfindet. Es wäre natürlich sehr schön, wenn einige „Schlachtenbummler“ unsere Kapelle nach Wien begleiten; aber auch alle „Taugler in Wien“ sowie unsere Freunde und Gäste in Wien sind herzlich eingeladen, sich mit unserer Musikkapelle in Wien zu treffen.

 

Stellenausschreibung

Beim Reinhalteverband „Tennengau-Süd“ gelangt ab Anfang November dieses Jahres die Stelle eines Bautechniker/in (HTL-Absolvent/in) zur Besetzung. Das Arbeitsgebiet umfasst die Verwaltung der Daten sämtlicher Entwässerungsanlagen des Verbandes in einem digitalen GIS-System. Dieses GIS-System ist durch

Aufarbeitung vorhandener DXF-Daten mit einer speziellen Software (Kufgem GIS-Pro) auf GIS-Basis zu visualisieren. Zum Aufgabengebiet gehört weiters die Führung, Pflege und Betreuung des zukünftigen Kanalkatasters zur Wartung des ca. 200 km langen Kanalnetzes, die Führung von Betriebsaufzeichnungen, Überprüfungsbefunden und die Erstellung von Kanalbetriebsplänen. Zudem sind bei den Orts- und Verbandskanälen Überprüfungskataloge und Protokolle zu erstellen. In späterer Folge, nach entsprechender Einarbeitungszeit, sollen Kurse des ÖWAV besucht werden, damit die erforderlichen Grundlagen in der Abwasserbeseitigung und Reinigung erlernt werden können. Diese Ausbildung schließt mit einer Klärfacharbeiterprüfung ab. Wir erwarten eine kontaktfreudige, dynamische Persönlichkeit mit abgeschlossener Berufsausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung im Bauwesen und besonders im Bearbeiten von digitalen Datensystemen. Eine selbstständige, zuverlässige und exakte Arbeitserfassung und Arbeitsweise sowie eine kollegiale Einstellung zum vorhandenen Personal setzen wir voraus. Da wir einer jugendlichen Persönlichkeit eine Zukunftsperspektive bieten wollen, legen wir das Höchstalter mit 35 Jahren fest. Wir bieten einen sicheren Arbeitsplatz in einem freundlichen und engagierten Team. Die Entlohnung wird in Anlehnung an das öffentliche Gehaltsschema erfolgen. Die Bewerbung sollte, unter Beilage eines handgeschriebenen Lebenslaufes, bis zum 15. Juli 2005 beim Reinhalteverband „Tennengau-Süd“, Garnei 155, 5431 Kuchl eingereicht werden.

 

Tennengau Tour „Hey Du“ am 10. Juni in St. Koloman

Eine neue Band ist auf Tour durch den Tennengau: die Gruppe „Party Power“ macht am Freitag, 10. Juni 2005 um 20.00 Uhr im Gasthof Goldener Stern Halt und spielt ein Konzert mit Volksmusik, Schlagermusik und Show der Extraklasse. Karten gibt es im Vorverkauf um € 4.—bei den Wirtsleuten Hannelore und Hias

Rettenbacher.

 

2. St. Kolomaner Flohmarkt 2005

Die SPÖ St. Koloman veranstaltet am Sonntag den 28. August von 7.00 bis 17.00 Uhr am Dorfplatz in St.Koloman einen Flohmarkt. Sachspenden wie Kleinmöbel, Kinderbekleidung, Bücher, Bilder, Spielsachen, Taschen, Geschirr, Schuhe usw. können bei Reinhold Winkler, Ganglweg 164 ( Tel. 536 oder 0664/4411627 ) oder bei Hans Seidl, Tauglstraße 202 ( Tel.. 679 oder 0664/1913045 ) abgegeben werden. Der Reinerlös wird wieder wohltätigen Zwecken in der Gemeinde zugeführt.

 

Flohmarkt bei Franz und Elfi Wöginger

Am Wochenende 11. und 12. Juni kann bei der Fam. Wöginger jeweils ab 9.00 Uhr ein Flohmarkt besucht werden; dabei gibt es die Möglichkeit, ganz günstig Sachen zu erwerben.

 

Neue Elternberatung

Frau Dr. Grumböck hat ihre Tätigkeit in der Elternberatungsstelle St. Koloman nach mehr als 10 jahren am 31. Mai 2005 beendet. Die Elternberatung findet ab nun an jedem 1. Montag im Monat um 14.00 Uhr im Gemeindezentrum statt, der nächste Termin ist der Montag, 6. Juni 2005 um 14.00 Uhr. Dabei stehen der neue Parktische Arzt in Bad Vigaun, Dr. Johannes Strobl sowie die Dipl. Sozialarbeiterin Margarethe Seywald zur Verfügung. Die Beratung ist kostenlos.

 

Was hat Kyoto mit St. Koloman zu tun?

Seit 16. Februar 2005 ist es in Kraft: das Kyoto-Protokoll. Mehr als 140 Staaten, darunter jetzt auch Russland, haben bisher das Abkommen unterzeichnet.

 

Zur Erinnerung:

Das Kyoto-Protokoll ist ein internationales Übereinkommen der Vereinten Nationen, das den Industriestaaten verbindliche Ziele zur Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen vorschreibt. Diese Gase - z.B. Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und FCKW (Fluorchlor-Kohlenwasserstoff) - gelten als Auslöser der globalen Erwärmung. Hauptursache ist die Verwendung der fossilen Energieträger Erdöl, Erdgas und Kohle. Um einen Klimawandel zu verhindern, wurden für die Teilnehmerstaaten verbindliche Reduktionsziele vereinbart; für Österreich z.B. das Ziel von minus 13 % bis 2008-12. Das Protokoll enthält keine Verpflichtungen für die Entwicklungsländer: die Welt kam darin überein, dass die Industrieländer als Hauptverursacher des Klimawandels mit dem Klimaschutz beginnen müssen. Verpflichtungen für Entwicklungsländer wird es erst zu einem späteren Zeitpunkt geben. Dennoch haben zahlreiche von ihnen bereits begonnen, ihre nationalen Emissionen zu reduzieren – in einigen Fällen in größerem Umfang als die USA, wie z.B. China und Indien.

Da es sich um eine rechtliche Übereinkunft handelt, sind bei Nichterreichen der vereinbarten Ziele Strafmechanismen vorgesehen. In diesem Fall müssen die nicht erreichten Reduktionen in der nächsten Periode mit einem Aufschlag von 30 % (zusätzlich zum dann geltenden Ziel) nachgeholt werden. Kann diese Reduktion im Inland nicht erreicht werden, so müssen CO2-Emissionsrechte im Ausland „eingekauft“ werden, was einer Strafzahlung entspricht.

 

Zum Beispiel:

Wenn Österreich in der ersten Kyoto- Nachweisperiode (2008-12) die gleichen CO2-Emissionen aufweist wie im Jahr 2001, so würden jährlich 18 Mio. Tonnen zu viel freisetzt. Dafür müsste Österreich also dann in der nächsten Periode jährlich über 23 Mio. t einsparen. Bei den aus aktueller Sicht (Stand 2003) zu erwartenden Kosten für die Emissionsrechte, bedeutet das einen Aufwand von 1,2 – 4,7 Mrd. €. Auf die einzelnen BürgerInnen umgerechnet wären das etwa 150 bis 590 € (je nachdem, wie hoch dann eine Tonne CO2 bewertet wird). Umgerechnet für die Gemeinde St. Koloman ergäbe das € 235.000,- bis € 923.000 !!

Diese Kosten sind natürlich nicht von jedem Bürger und auch nicht von den Gemeinden direkt zu tragen. Vielmehr wird sich Vater Staat Gedanken machen müssen, wer diese Kosten zu tragen hat – die Verursacher selbst (also diejenigen die CO2- emittieren bzw. fossile Energieträger verbrauchen) - bzw. wie sie auf Bund, Länder (und vielleicht auch Gemeinden) aufgeteilt werden.

Noch besteht für Österreich die Chance, Kyoto- Strafzahlungen zu vermeiden. Vor dem Hintergrund nach wie vor steigendender CO2-Emissionen der letzten Jahre (2003 lag Österreich bereits 16 % über dem Kyoto- Basisjahrs, siehe Grafik) wird rasch klar, dass dazu jedenfalls besondere Anstrengungen erforderlich sind.

St. Koloman geht seinen Weg

St. Koloman könnte „sein“ Kyoto-Ziel mit durch kosequente Fortsetzung der Umstellung von konventionellen Energieträgern wie z.B. Öl auf Co2- neutrale Energieträger erreichen. Vorausschauende Meilensteine der Gemeinde, wie die Planung einer Biomasse- Nahwärmeanlage oder die gemeindeeigenen Förderungen für Solaranlagen sind dabei besonders hervor zu heben. Investitionen in regionale Klimaschutzaktivitäten sind allenfalls günstiger, als internationale „Strafzahlungen“.

Neben dem positiven Klima-Effekt wird dadurch zumindest auch die Verhandlungsposition gestärkt, falls es später einmal darum gehen sollte, die Last allfälliger „Strafzahlungen“ innerösterreichisch zu verteilen. Einer Evaluierung der gesetzten Maßnahmen in St. Koloman, in Hinblick auf die erzielte CO2-Reduktion, kommt daher größere Bedeutung zu.  

 

Abschließend darf ich noch darauf hinweisen, dass am kommenden Sonntag der Gottesdienst von den Firmlingen gestaltet wird. Nach dem Gottesdienst werden die Schüler der 4. Klasse der Volksschule gebastelte Sachen zum Kauf anbieten, deren Erlös für die Missionare von Liefering gespendet werden.